MT-Herzensprojekt

Rotglühende Lavaströme fressen sich kilometerweit durch die Landschaft und zerstören alles, was ihnen im Weg liegt. Waldbrände, giftige Gase und Menschen, die fluchtartig ihre Dörfer verlassen, sind die Folge eines Vulkanausbruchs, der Mitte September die spanische Insel La Palma traf. Trotz behördlicher Vorwarnungen kam für viele Palmeros der Ausbruch unerwartet. Zahlreiche Bewohner der kanarischen Insel verloren plötzlich ihr Hab und Gut.

Naturkatastrophe verschlimmert Situation auf La Palma

La Palma ist keine wohlhabende Region. Auf der Insel herrscht eine hohe Arbeitslosenquote – schon vor Corona lag diese bei über 30 Prozent. Wer eine Arbeit hat, verdient meist nur so viel, dass es gerade ausreichend für den Lebensunterhalt ist. Eine Gebäudeversicherung etwa kann sich kaum jemand leisten. Die meisten Bewohner und Bewohnerinnen von La Palma leben von dem eher kargen Tourismus oder arbeiten auf einer der vielen Bananenplantagen. Die wenigen ausländischen Gäste, die das spanische Kleinod jährlich besuchen, blieben aufgrund der Corona-Pandemie bereits größtenteils aus.

Eine der wenigen Besucherinnen war ich: Letztes Jahr habe ich drei Wochen Urlaub auf La Palma gemacht. Manche touristischen Orte waren auffallend leer, viele Restaurants und Geschäfte hatten sogar komplett zu. Für die Insulaner und Insulanerinnen keimte in den letzten Monaten dennoch wieder Hoffnung auf, da sich die Tourismusbranche ein wenig erholt hat. Diese Hoffnung hat der Vulkanausbruch nun auf einen Schlag zunichte gemacht. Der Tourismus ist komplett zum Erliegen gekommen und auch einige Bananenplantagen, die vielen Palmeros als Arbeitsort gedient haben, wurden zerstört. Das hat die finanzielle Situation der Einwohner und Einwohnerinnen erheblich verschlimmert.

Unterstützung für den Wiederaufbau

Die spanische Regierung hat den Betroffenen eine finanzielle Unterstützung zugesagt. Diese reicht allerdings bei Weitem nicht aus, um die Verluste auszugleichen. Deswegen sind sie auf Spenden angewiesen. Eine Spende kann zwar nicht den Verlust ausgleichen, den viele Palmeros erlitten haben, aber es hilft bei der Unterstützung eines Neuanfangs.

La Palma ist für mich ein ganz außergewöhnlicher Ort. Die idyllische, einzigartige Insel und ihre herzlichen Bewohner haben mein Herz im Sturm erobert. Daher möchte ich versuchen, ihnen mit dem MT-Herzensprojekt ein wenig Hilfe zukommen zulassen. Wenn ihr den Neuaufbau auf La Palma ebenfalls unterstützen möchtet, findet ihr hier verschiedene Spendenkonten:

http://www.casamartin.de/kolumne/spenden_vulkan_la_palma_aktuell.shtml

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